E-Commerce & CMS Trends 2026

Die möglichen Trends 2026 deuten darauf hin, dass Unternehmen Webshop und Content zunehmend als modulare Plattformen statt als Monolithen denken. Wir nehmen an, dass die folgenden Themen in den nächsten Monaten und Jahren spürbar an Bedeutung gewinnen, besonders dort, wo mehrere Systeme sauber zusammenspielen müssen.

Marc Brühwiler

Thema 1: Modulares E-Commerce als Standard-Architektur

E-Commerce wird immer weniger ein System für alles, sondern ein Zusammenspiel aus Shop Frontend, Commerce Funktionen, Content, Integrationen und Spezialdiensten wie Payments, ERP oder PIM, Versand, Marketing und BI. Im 2026 wird sich stärker durchsetzen, dass Domänen klar getrennt werden, Integrationen API first umgesetzt werden und einzelne Bausteine austauschbar bleiben, ohne dass ein Big Bang Rewrite nötig ist.

Aus unserer Erfahrung ist Vendure dafür ein optimales System. Vendure ist API first gedacht, gut erweiterbar und passt in vielen Szenarien, wenn man die gewünschte Lösung headless oder modular aufbauen möchte.

Thema 2: CMS Editor Experience und Erweiterbarkeit entscheidet

Der Headless-Ansatz ist in vielen Bereichen der Webentwicklung (beispielsweise CMS, oder E-Commerce) schon lange gesetzt. Entscheidend ist, wie schnell Editoren Inhalte veröffentlichen können und wie gut bestehende Inhalte als Bausteine wiederverwendet werden können. Besonders wichtig sind modulare Content Blöcke, zuverlässige Preview Möglichkeiten und klare Modellierung.

Unser Favorit und unsere Empfehlung im CMS Bereich ist DatoCMS. Damit arbeiten wir am liebsten, weil es in Projekten oft genau die Kombination aus Editor Experience, Erweiterbarkeit und sauber strukturierbaren Inhalten ermöglicht.

Thema 3: Zentrale API als Datendrehscheibe

Mit zunehmender Modularität des Stacks gewinnt eine zentrale API-Schicht an Bedeutung. Als Platform API bildet sie den zentralen Integrations-Layer. Das verhindert Punkt zu Punkt Kopplungen und sorgt dafür, dass Regeln und Daten konsistent bleiben. Eine zentrale API liefert einheitliche Daten für Frontends, Apps und Partner, bündelt Business Regeln wie Verfügbarkeit, Kundensegmente oder Promotions und integriert ERP, PIM, CRM und weitere Umsysteme sauber, ohne dass Shop Core oder Frontend überladen werden. Dadurch wird die Plattform langfristig erweiterbar, etwa für neue Kanäle, neue Tools oder neue Märkte.

Thema 4: Daten und Tools aus der Schweiz oder der EU

Aktuelle Entwicklungen führen dazu, dass Datenstandort und Abhängigkeiten stärker in Architektur Entscheide einfliessen. Viele Unternehmen wollen Risiken reduzieren – nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch. Wir erwarten daher, dass bei Kernsystemen und sensiblen Daten CH- oder EU-Hosting und CH- oder EU-orientierte Tools häufiger bevorzugt werden. US Tools sollten nicht pauschal ausgeschlossen, jedoch bewusster bewertet werden.

Fazit

2026 gewinnen Plattformen, die modular gebaut sind, an Stellenwert. Modulares E-Commerce mit Vendure, ein starkes Headless CMS wie DatoCMS und eine zentrale API Drehscheibe als stabiler Kern sind dafür eine sehr robuste Grundlage. Zusätzlich wird CH- und EU-Lokalität bei Daten und Tooling für viele Unternehmen ein immer wichtigeren Entscheidungsfaktor.

Wenn ihr eure E-Commerce oder CMS Landschaft modernisieren wollt, machen wir gern einen kurzen Architektur Check zu modularem Setup, zentraler API, Integrationen und Datenflüssen und zeigen einen realistischen Umsetzungs- sowie Migrationsplan.

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Marc Brühwiler

Marc Brühwiler

Projektleiter

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